Sperrliste und Freigabeliste pflegen
Die Sperrliste und die Freigabeliste findest du als eigene Reiter im Bot-Schutz-Modul (Einstellungen → Plugins → Bot-Schutz). Die Freigabeliste hat immer Vorrang: Eine Adresse, die dort steht, wird niemals gesperrt — auch nicht durch einen Sperreintrag oder die automatische Erkennung — und ist von allen Prüfungen bei der Registrierung ausgenommen.
Eintrag anlegen
- Öffne die Sperrliste oder Freigabeliste und klicke auf Eintrag hinzufügen.
- Trage den Wert ein: eine einzelne IPv4- oder IPv6-Adresse oder einen CIDR-Bereich (z. B.
203.0.113.0/24). Ungültige Werte werden mit einer Fehlermeldung abgelehnt. - Ergänze optional einen Grund (Sperrliste) oder Kommentar (Freigabeliste), damit du später weißt, warum der Eintrag existiert.
- Nur in der Sperrliste: Lege bei Bedarf ein Gültig bis-Datum fest. Bleibt das Feld leer, gilt die Sperre unbegrenzt; nach Ablauf wird sie nicht mehr durchgesetzt.
Suchen und löschen
Über die Suche in der rechten Seitenleiste filterst du beide Listen nach IP-Adresse oder CIDR; ein Zeichen am Such-Symbol zeigt einen aktiven Filter. Lange Listen blätterst du unten seitenweise um. Einträge löschst du über das Kontextmenü der Zeile — dafür braucht deine Benutzerrolle das Löschen-Recht. Zeitangaben in den Listen erscheinen in der Zeitzone, die du im Profil hinterlegt hast.
Automatische Einträge verstehen
Die Spalte Quelle zeigt, woher ein Sperreintrag stammt:
- Manuell — von dir angelegt. Diese Einträge bleiben, bis du sie löschst (oder ihr Gültig-bis-Datum erreicht ist).
- Automatisch — von der Erkennung, der Flotten-Erkennung oder dem KI-Analysten angelegt. Sie laufen nach der eingestellten Dauer automatisch ab (Standard bei einer Neuinstallation: 360 Minuten) und verschwinden dann wieder. Bei Bereichssperren siehst du hier auch CIDR-Werte.
Die Spalte Status zeigt, ob ein Eintrag wirkt:
- Aktiv — die Sperre wird durchgesetzt.
- Abgelaufen — das Gültig-bis-Datum ist erreicht; der Eintrag wirkt nicht mehr.
- Beobachten — der Eintrag wurde im Modus Beobachten angelegt und sperrt nicht.
Eine fälschlich erkannte Adresse hebst du auf, indem du ihren Eintrag in der Sperrliste löschst oder sie in die Freigabeliste aufnimmst.
Wann ein Eintrag in die Freigabeliste gehört
- Eigene Adressen und Partner, die immer durchkommen sollen.
- Link-Vorschau-Dienste und eigenes Monitoring: Die Dienste von Facebook, X und LinkedIn veröffentlichen nur IP-Bereiche und lassen sich deshalb nicht wie Suchmaschinen-Crawler bestätigen. Im Modus Durchsetzen zeigen sie ohne Eintrag keine Vorschau für deine Shop-Seiten mehr, weil die Sicherheitsprüfung auch sie trifft. Dasselbe gilt für eigene Überwachungsdienste.
- Bekannte geteilte Adressen, hinter denen viele Kunden stehen (z. B. Firmennetze). Eine automatische Freistellung geteilter Provider-Anschlüsse gibt es nicht — hier ist die Freigabeliste das Mittel der Wahl. Angemeldete Stammkunden schützt die Kunden-Verschonung.
Verhalten in den Betriebsmodi
Im Modus Beobachten erscheinen automatische Erkennungen als Einträge, sperren aber nicht — sie zeigen nur, was im Modus Durchsetzen gesperrt würde. Manuell angelegte Sperren greifen ebenfalls erst im Modus Durchsetzen; die Freigabeliste gilt in beiden Modi.
Wirf deine Aufgabe rein — im Schnitt ist sie in 72 Stunden erledigt. Ohne Angebotsschleife, ohne Stundenzettel, ohne Meeting-Zwang. Und wenn's nicht mehr passt: jederzeit kündbar.